Wie es passiert ist, ist mir schleierhaft, aber es ist passiert. Wir leben zeitgleich in zwei Welten.

Auf der einen Seite die Welt, wie sie schon immer war, in der ich meine Nachbarn grüße oder auch nicht. In der ich in den Supermarkt gehe, auf bekannte und auch fremde Menschen treffe, mich darüber freue oder mir meinen Teil eventuell auch denke, Sachen und die Hand nehmen kann und mit tatsächlichem Geld bezahle und echte, unverfälschte zwischenmenschliche Reaktionen von Angesicht zu Angesicht erlebe, bevor ich wieder nach Hause gehe.

Und dann ist da die virtuelle Welt. Die Welt, in der ich mich weder aus dem Schlafanzug schälen, noch vom Sofa wegbewegen muss und trotzdem alles bekomme und erfahre, was mir gerade unter den Nägeln brennt, in der die größte Geduldsprobe das langsame Internet ist und mir ansonsten das komplette Shopping- und Werbeangebot, das Wissen und Halbwissen der ganzen Welt zur Verfügung steht. Dies ist die Welt, in der niemand nach Schulnoten gefragt wird, um ein Geschäftsmodel aufzustellen, in der man ohne weiteres Kontakt zu Menschen auf der anderen Seite dieser Erde halten kann, oder ein einzigartiges Netzwerk zu Menschen aufbauen kann, die man in seiner realen Dorfwelt wohl niemals nicht kennengelernt hätte.

Das ist aber eben auch die Welt, in der alle zu allem eine Meinung haben, in der sich wahllos jeder selbst zum Experten für was auch immer ernennen kann, in der gepimpte Fotos als Realität verkauft werden und in der Hemmschwellen so niedrig sind wie nach 4 Eimer Sangria in Lloret de Mar.

Die zweite Seite der Medaille

Diese zweite Welt ist schillernd, spannend, unterhaltsam, lehrreich, aber in Teilen auch ziemlich krank.

Nun blogge ich ja bereits seit 6 Jahren, bin so ziemlich in sämtlichen sozialen Netzwerken mit einem oder zwei, drei Accounts vertreten und verbringe einen nicht kleinen Teil meiner Zeit damit, mich mit dieser Welt auseinanderzusetzen. Ich schätze den schnellen Austausch, das direkte Feedback, die einmalige Chance, schnell und unkompliziert mit Menschen in Kontakt zu kommen und nicht zuletzt natürlich auch, die Möglichkeit, den Kühlschrank Ende des Monats mit dem Erlös füllen zu können. Denn ja, das Netz ist eine großartige Plattform, um sich selbständig zu machen und Geld mit dem verdienen zu können, das man liebt.

Nun bietet diese Plattform aber auch jede Menge Raum, unangebrachte Inhalte zu vermitteln. Und damit meine ich nicht nur das ominöse Darknet, in dem ganz exorbitant kranke Dinge passieren.

Um das Faultier in Ice Age zu zitieren: „Menschen sind widerlich“.

Sicherlich nicht per se alle, aber es ist leider ein gar nicht so kleiner Prozentsatz, der online Facetten zeigt, die er/sie sich im echten Leben eher nicht zu zeigen trauen würde. Zumindest ist es mir noch nie bei Edeka an der Kasse passiert, dass mir jemand wildfremdes ungefragt ein Foto seines Genitals unter die Nase gehalten hätte mit den Worten „na? Lust?“

Das ist mir aber sehr wohl schon online passiert. Mehrfach. Nicht etwa auf dubiosen anrüchigen Webseiten, sondern auf den ganz normalen, handelsüblichen Plattformen wie WhatsApp, Facebook, Twitter und Instagram. Man kann zwar die ein oder andere Einstellung bearbeiten, aber am Ende hat man doch herzlich wenig Einfluss darauf, was einem zugeschickt und angezeigt wird.

Nun bin ich 40 und insgesamt nicht sonderlich zart besaitet. Ich habe also meine Wege, mit unangemessenen Inhalten umzugehen. Wäre ich 12 oder 15 und mitten in der Pubertät, sähe das aber vielleicht ganz anders aus.

Einer amerikanischen Studie zufolge liegt das Durchschnittsalter, in dem Kinder zum ersten Mal mit Pornografie und sonstigen für Kinder kompromittierenden Inhalten online in Berührung kommen bei 8 Jahren.

Acht Jahre. Mit 8 waren die einzigen Brüste, die mir regelmäßig entgegenstrahlten die Plastikwölbungen meiner Barbiepuppe. Das gewaltverherrlichendste Verhalten war, dass Nachbarskinder sich gegenseitig anstifteten, rote Minitierchen auf Vorgartenmauern zu zerquetschen, weil man damit malen konnte. Wir waren Kinder und durften auch noch sehr lange welche sein.

Ich bin sicherlich kein Vertreter der Fraktion früher war alles besser, ich bin auch kein Schwarzmaler, aber in dem Falle stelle ich tatsächlich immer wieder fest, dass diesen Luxus immer weniger Kinder haben und viele viel zu jung, viel zu häufig Bildern, Themen und Geschehnissen ausgesetzt werden, die ihnen nicht guttun.

Ich z.B. möchte nicht, dass unser Nachwuchs durch versehentliches Klicken auf eine Werbeanzeige am iPad Bilder, Filme und weiß Gott für Inhalte angezeigt bekommt, die definitiv nicht für ihn gedacht sind und seine kindliche Art im Keim ersticken. Genauso wenig möchte ich, dass er den Eindruck bekommt, es sei salonfähig, online wahllos zu mobben, Hasskommentare zu hinterlassen oder fremdenfeindliches Gewäsch zu posten. Das sind aber alles Dinge, die in sozialen Medien in einer derartigen Häufigkeit passieren, dass man selbst schon einer gewissen Abstumpfung unterlegen ist.

Wie also im Familienleben mit sozialen Medien umgehen?

Eine Möglichkeit wäre, ihm jegliche Art von Smartphone, Tablet und Internetnutzung vorzuenthalten oder gar zu verbieten. Aber seien wir mal ehrlich, das wird nicht funktionieren. Wir haben früher auch Wege gefunden, die Speckseiten der Bravo zu durchforsten, wenn unsere Eltern der Meinung waren, wir seien noch viel zu jung für das Magazin. Zugegeben, die Bravo war eine ganz andere Hausnummer als die heutigen Tiefen der Onlinewelt. Aber das Prinzip ist das gleiche. Was zu Hause verboten ist, sehen sie bei Freunden, auf dem Schulhof oder sonst wo. Kreativ sind sie ja, wenn es darum geht, mit den anderen mitzuhalten.

Soziale Medien und Online-Inhalte gehören inzwischen zu unserem Leben dazu und diese Entwicklung lässt sich auch nicht mehr aufhalten. Mir stellt sich also die Frage, wie ich als Mutter mein Kind auf diese zweite Welt vorbereite. Denn es ist für mich keine Frage „ob“ er damit in Berührung kommt, sondern „wann“.

Ein paar Zahlen

Laut Statista hatten 2017 bereits 4% der 6/7jährigen ein Smartphone. Bei den 12/13jährigen bereits 60%. Also selbst wenn man Wert darauflegt, seinen eigenen Kindern Smartphones erst zur Verfügung zu stellen, wenn sie in ihrem Entwicklungsstand soweit sind, mit der Nutzung umgehen zu können, wird es immer irgendwo mindestens eine Mutter, ein Vater eines befreundeten Kindes geben, die/der diesen Zeitpunkt ganz anders sieht, oder sich gar nicht erst Gedanken darüber macht. Fakt ist: selbst wenn sie kein eigenes Smartphone haben, werden sie beim Sport, in der Schule, in der Nachbarschaft damit konfrontiert. Und dann möchte ich, dass mein Kind weiß, wie es reagieren soll, wenn etwas Verstörendes dabei ist.

Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass in diesem Alter Smartphones weder im Kinderzimmer noch in der Schule etwas verloren haben und auch nicht nachvollziehen kann, was der Beweggrund von Eltern ist, bereits 6jährige damit auszustatten, weiß ich, dass ich es nicht ändern kann. Ich kann nur den familieninternen Umgang damit beeinflussen.

Und das sehe ich so: Zur simplen Kommunikation tut es ein gutes altes Flip Phone auch. „Orten“ kann ich mein Kind, indem ich ihm beibringe, sich an Absprachen zu halten, es ggfs. selbst hin- und herfahre und ihm ansonsten vertraue. Fotos muss kein 6jähriger schießen und wenn doch, gibt es dafür super tolle Kinderkameras. Ganz ohne Instagramanbindung, völlig Oldschool und das ist auch gut so. Für mich steht fest: Kein Kind der Welt braucht ein eigenes Smartphone und damit einen unkontrollierten Freifahrtsschein in ein Fass ohne Boden. Diese Erkenntnis basiert auf 20 Jahren Ferienlager-/Lehramt- und eigener Onlineerfahrung.

Im Schnitt verbringen Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren circa 3 Stunden täglich mit sozialen Medien und die Eltern lassen es zu. Gleichzeitig unterschreiben sie aber Petitionen, dass G8 abgeschafft gehört, weil die Kinder „für nichts mehr Zeit“ mehr haben. Verzeiht mir die Wortwahl, aber da frage ich mich ernsthaft, ob sie den Knall nicht gehört haben.

Für jeden noch so kurzen Kinobesuch wird ein Babysitter engagiert, damit die lieben Kleinen in der echten Welt beschützt sind, aber den Schlüssel zur sturmfreien virtuellen Welt wird Ihnen zu Weihnachten in Glitzerpapier um den Hals gehängt.

Versteht mich nicht falsch, ich möchte soziale Medien nicht als Teufelszeug darstellen. Es können ganz fantastische Dinge dabei rumkommen. Unser Nachwuchs z.B., denn ohne Chat hätten der beste Mann von Welt und ich wohl nicht zueinander gefunden. Soziale Medien bieten aber halt auch jede Menge Potenzial zu sehr, sehr unschönen Konsequenzen. In Silicon Valley sitzen nämlich ziemlich clevere und gutbezahlte Menschen, deren einzige Aufgabe es ist, Nutzer noch länger und noch intensiver an eine Plattform zu binden, und das geht vor allem dadurch, die allgemeinen psychischen Schwächen des Menschen auszunutzen. Und ja, auch zu manipulieren. Die Folge ist, dass dem echten Leben immer weniger Aufmerksamkeit gewidmet wird und nach und nach die Virtual Reality zur gefühlten einzigen Reality wird. Blöd für den einzelnen, der dabei vereinsamt und/oder einen Selbstbewusstseinsknacks davonträgt, gut für die Unternehmen, weil Gelddruckmaschine.

Dazu kommt noch der Effekt „menno, will auch“. Pinterest, FB und Instagram überfluten die User mit Bildern von vermeintlich perfekten Leben, durchgestylten Kinderzimmern, Menschen, die um 5:30 Uhr nach angeblich 90 Minuten Spinning weder geschwitzt haben, noch einen verschmierten Lidstrich haben, oder Titelbildern von frisch entbundenen Müttern, mit einem Bauch so flach und definiert, dass man Wäsche drauf schrubben könnte.

Ich habe entbunden. Ich weiß wie ein Bauch nach einer Schwangerschaft aussieht. Jeder Bauch. Auch der von Kylie Jenner.

Die Frage ist, weiß ein Teenager das auch oder werden da langfristig Bilder und Ziele ins Hirn gebrannt, die nach realen Bedingungen gänzlich fern vom Stern sind? Ich bin sicherlich kein Experte auf diesem Gebiet und in Deutschland gibt es nach meinem aktuellen Kenntnisstand bislang auch recht wenig Untersuchungen oder Daten dazu. Im englischsprachigen Raum findet man deutlich mehr und da scheint sich tatsächlich abzuzeichnen, dass die Anstieg der psychischen Erkrankungen und Suizidraten bei Kindern und Jugendlichen ziemlich genau in den Zeitraum passt, in dem Snapchat, Instagram etc. an den Start gingen und rasant an Reichweite gewannen. Mag Zufall sein, vielleicht aber auch nicht.

Wie fundiert die Zahlen tatsächlich sind vermag ich nicht zu beurteilen, wundern würde es mich aber nicht. Ich behaupte von mir, mit einem sehr gesunden Selbstwertgefühl ausgestattet worden zu seid, und trotzdem… Obwohl ich mir ganz genau darüber im Klaren bin, dass weder Sport, noch Disziplin, noch Gene sondern einzig und alleine Photoshop für solche Bilder verantwortlich sind, erwische ich mich regelmäßig dabei, das eigene Leben mit den Hochglanzabbildungen zu vergleichen und oh Wunder im Anschluss nicht das Gefühl von glücklicher Vollkommenheit zu haben, sondern eher das eines nicht Mithalten Könnens. Man muss kein Jugendpsychologe sein, um zu erahnen, dass solche Gefühle bei Jugendlichen umso stärker auftreten können.

Trotzdem braucht man jetzt nicht panisch die Sau durchs Dorf zu treiben und lautstark das Abschalten aller w-Lans, Server und Internetanbieter zu fordern und Zuckerberg und Co. zum öffentlichen Teeren und Federn freigeben. Wir kehren ja auch nicht zurück zu Ochsenkutschen, weil die Unfallzahlen seit Einführung der Kraftfahrzeuge gestiegen sind. Es ist wie mit allen Neuentwicklungen: es braucht Zeit bis man Nutzen und Risiken abschätzen kann, und dann braucht es nochmal mehr Zeit, um aufzuklären, Regeln aufzustellen, Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zu trainieren und ein gesundes Maß zu finden.  Das tun wir nicht, indem wir die Augen davor verschließen und den Kopf im Sand (oder im Display) vergraben, sondern indem wir uns mit dem Thema auseinandersetzen. Genauso wenig wie ich einem 12jährigen meinen Autoschlüssel gebe mit den Worten „achte auf den Verkehr und pass auf, es regnet“, ermögliche ich ihm auch einen nichtlimitierten Internetzugang im Kinderzimmer mit den Worten „aber mach keinen Unfug und geh rechtzeitig schlafen“.

Genau wie im Straßenverkehr müssen wir auch im Datenverkehr auf unsere Kinder aufpassen, sie anleiten, Regeln vermitteln und ihnen Verantwortungsbewusstsein mit auf den Weg geben.

Wie man das aber nun als Eltern schafft, dass der Nachwuchs nicht jede freie Sekunde an einem Gerät hängt, eventuell einen seelischen Knacks davon trägt und dem Eindruck unterliegt, für diese Welt nicht gut genug zu sein? Gar nicht so einfach, aber möglich!

Lernen am Modell.

Als allererstes sollte man sich als Eltern wohl an die eigene Nase greifen. Wie sieht das eigene Social Media Verhalten aus? Wie viel Zeit verbringe ich selbst vorm Bildschirm und wie viel Zeit davon in Anwesenheit der Kinder? Wie viel qualitativ hochwertige Zeit verbringe ich mit meinen Kindern? Weiß ich überhaupt, was sie interessiert, was sie online treiben und mit wem? Lebe ich vor, dass das Checken von Mails, Lesen von Nachrichten und Posten von Stories und Beiträgen wichtiger ist, als das hier und jetzt? Kommen die Nackenschmerzen vom Tragen der Kinder oder eher von der leicht devoten Candycrush-Haltung?

Wer so gar kein Gespür dafür hat, kann die Zeit per App messen lassen. Ich habe dafür auf meinem iPhone z.B. die App RealizD (kein gesponsorter Hinweis). Damit kann ich minutengenau nachvollziehen, wie viel Zeit ich am Handy verbracht habe. Fürs Protokoll: es ist erschreckend, wieviel über den Tag verteilt zusammenkommt! Guilty of Charge. Hier muss ich selbst auch noch ordentlich drosseln.

Gerätenutzung nach klaren Regeln

Kein Kind braucht ein eigenes Smartphone. Nicht mit 6, nicht mit 8 und auch nicht mit 13.

Das früheste Alter für mich wäre derzeit mit Sechzehn und auch dann nur in einem festgelegten Rahmen. Mein 2jähriger darf zwar auch bereits ans iPad, um Kinderkanal auf YouTube schauen oder zum Malen oder Memory Spielen, (man unterschätze niemals nicht die Macht des elektronischen Babysitters auf den mentalen Gesundheitszustand einer Mutter ohne Kitaplatz), aber es ist und bleibt MEIN iPad. Mein Gerät, meine Regeln. Wenn er mich deswegen doof findet, findet er mich halt doof. Das gehört zum Elterndasein dazu und muss ich aushalten können.

Wenn es mal so weit ist, tut es zur Kommunikation das gute alte Nokia 6530 auch und ansonsten gibt es die Nutzung von internetfähigen Geräten in Gemeinschaftsräumen, zu zivilen Uhrzeiten mit altersgerechter Kindersicherung und das auch noch zeitlich begrenzt. Freiheit und Vertrauen sind gut, Freiheit und Vertrauen in definierten Räumen sind im Falle von Minderjährigen aber besser.

Familiäre Bindung

Technischer Fortschritt und vernetzte Welt hin oder her, was Kinder primär brauchen ist Aufmerksamkeit, Zuneigung und das Gefühl, geliebt und wertgeschätzt zu werden. In echt. Nicht per Likes. Bekommen sie die Anerkennung nicht in ausreichendem Maß zu Hause, werden sie versuchen, sie sich woanders zu holen und online ist dafür der vermeintlich effektivste Weg.

Es führt also wohl kein Weg dran vorbei, selbst wesentlich öfter die Geräte weg zu packen und vermehrt Wert auf gemeinsame Zeit zu legen. Der Vorteil daran: wenn man Dinge unternimmt, die allen Spaß machen, hat auch gar nicht erst das Bedürfnis, ständig auf den Bildschirm zu starren.

Mehr Echtzeitspaß, mehr gemeinsame Aktivitäten, öfter zuhören, seltener belehren, dafür umso mehr miteinander reden, ich denke damit stehen die Chancen gut, den Nachwuchs langfristig nicht gänzlich an Bildschirme zu verlieren.

Man sollte allerdings auch nicht in blinden Aktionismus verfallen und alles kontrollieren und überwachen, was das Kind wann wie wo mit wem austauscht. Ein nicht ganz irrelevanter Teil des Erwachsen Werdens ist es ja auch, Selbständigkeit zu lernen, eigene Fehler machen und Erfahrungen sammeln zu dürfen. Allerdings den Rahmen dafür abzustecken, den Umgang einzuüben und das nötige Vertrauen zu schaffen, dass das Kind sich im Zweifelsfall traut, bei den Eltern Hilfe zu suchen, ist und bleibt aber die Aufgabe und Verantwortung der Eltern. Aus der Nummer kommen wir nicht raus.

Ihr Lieben, nun habe ich euch mit diesem Beitrag genug Zeit an Karfreitag geraubt. Ich lege die Geräte jetzt selbst weg und trainiere meine Memory-Fähigkeiten. Es ist nämlich etwas erniedrigend, zwar auf diversen Kanälen Hunderte von Followern mit Tipps und Tricks rund um Heim und Familie zu versorgen, aber regelmäßig von 2jährigen ausgelacht zu werden, weil man sich bei 16 Karten nicht merken kann, welches der zweite Fliegenpilz ist, der bereits 4 mal umgedreht wurde.

Habt einen wunderschönen Karfreitag, ein paar friedliche und entspannte Ostertage und genießt die Zeit offline.

Viele Grüße

Nadine

Habt ihr Interesse an weiteren Anregungen, wie man den Umgang mit sozialen Medien ins Familienleben integrieren kann und mit seinen Kinder egal welchen Alters ins Gespräch kommt? Hinterlasst mir gerne eure Fragen und Kommentare, ich hätte da noch einiges im Hinterkopf.