Nunja, der 5. ist zwar längst vorbei, aber da ich am fünften mitten im Hunsrückschen Nichts war, fern jeglichen Handyempfangs, habe ich schlichtweg nicht mehr dran gedacht, den Beitrag online zu stellen. Manchmal muss man sich auch mal eine Auszeit gönnen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen.

Inzwischen bin ich aber zurück in der Zivilisation und somit geht mein Beitrag zur #funffragenamfünften Challenge von Luziapimpinella erst heute an den Start, ihr mögt es mir verzeihen 🙂

1. Würdest du einen Teil deiner Intelligenz gegen ein sensationelles Aussehen eintauschen?

Ich hab ne rote Mähne mit inzwischen silbrigem Einschlag, ich finde, das ist schon ganz schön sensationell. Wer daraus aber jetzt Rückschlüsse auf meine Intelligenz zieht, dem trete ich mal kurz vor’s Schienbein.

Nee im Ernst. Wer möchte das schon? Mit genug Intelligenz besteht immerhin die realistische Chance, genug Geld zu verdienen, dass man die Sachen, die einen optisch wirklich stören, ändern lassen könnte. Aber alles in allem bin ich ganz zufrieden mit dem, was mit im Spiegel entgegenschaut.

Zumal ich der Meinung bin, wer schön sein will muss lachen. Nicht mehr, nicht weniger.

Glattgebügelt und gestrafft bis Kimme und gebotoxt von Kopf bis Zeh scheint zwar ein Trend zu sein, sieht spätestens mit 85 aber auch Käse aus. Und was hat man dann? Ähnlichkeiten zu der Mutter von Stallone, und weil man seine Intelligenz eingetauscht hat, ist man dann auch noch hohl wie zwei Laib Brot? Nee, da behalte ich lieber meine Dellen, Falten und Narben. Hat mich ja auch ziemlich viel Mühe gekostet, sie 40 Jahre lang ranzuzüchten.

2. Wann hast du zuletzt einen Sonnenaufgang betrachtet?

Das dürfte gewesen sein, als ich um 4:30 Uhr aufgebrochen bin, um bei Katja Heil an einem Fotoworkshop teilzunehmen. In Neustadt an der Weinstraße auf dem Bahnhofsgleis inmitten volltrunkener Jugendlicher und älteren Männern ohne festen Wohnsitz. Nichts ist so schlecht, als dass es nicht auch was gutes hätte!

3. Wenn du zurück denkst, welcher deiner Geburtstage hat dir am besten gefallen?

Ich bin ein Ende-Januarkind. Geburtstag hieß Zeit meines Lebens zu kalt und nass zum draußen Feiern und außerdem Klausurenzeit. In Luxemburg war das nämlich jedesmal genau die Zeit, an denen sämtliche Klassenarbeiten fürs zweite Trimester anstanden. Später an der Uni war es dann der Zeitraum unmittelbar vor den Semesterferien, sprich das gleiche in grün. Insofern hab ich zwar durchaus gerne auf allen anderen Geburtstagen getanzt, ich selbst hab aber eher nie gefeiert, so dass mir auch keiner in wirklicher Erinnerung blieb.

Und jetzt mal ein lautes Ooooooh für die kleine Nadine!

Einen gewissen Kultstatus wird aber wohl mein 40. erreichen. Der hat nämlich nach einem ausgiebigen Spaziergang mit meinen zwei Liebsten im Wassergarten in Landsweiler bei Burger King geendet. Hey, Prinzessin zum 40. kann jeder, Burger Queen nur eine!

4. Was entscheidet beim ersten Kennenlernen, ob dir jemand sympathisch ist oder nicht?

Darüber habe ich mir ehrlich gesagt noch nie Gedanken gemacht. Ich schätze ein ausgewogenes Gesamtpaket. Jemand, der massiv ungepflegt ist und müffelt, muss schon extrem interessant und aufgeschlossen sein, um noch zu punkten, andererseits nützt auch das gepflegteste Auftreten nichts, wenn nur hohles Gewäsch aus der Mundöffnung kommt. Ich denke, die Mischung macht’s. Es gibt sie ja durchaus die klassischen Sympathieträger, die jeden Raum erstrahlen lassen, wenn sie hineinkommen. Ich persönlich gehöre da eher nicht dazu. Dank der der rangezüchteten Falten und der Genetik und vererbten Mimik zähle ich mich auf den ersten Blick eher zur Fraktion Grummelo, obwohl ich charakterlich eher aufgeschlossen und wohl gesinnt bin, da steht es mir nicht wirklich zu, über andere auf den ersten Blick zu urteilen ob sympathisch oder nicht. Manchmal braucht es ja einfach auch einen zweiten oder dritten Eindruck, um zueinander zu finden.Tendenziell kann ich aber sagen, dass ich eher zu Menschen tendiere, die den Eindruck erwecken, im Einklang mit sich selbst zu sein. Alles was in Richtung nervös, unsicher und hektisch geht, ruft eine gewisse Stressreaktion bei mir hervor. Ich habe da nämlich immer das Bedürfnis, die Leute in den Arm zu nehmen und zu sagen „jetzt schnauf doch mal durch, ist doch alles gut“, da man das aber nicht so ohne Weiteres bei fremden Menschen tun kann, leide ich innerlich mit und das stresst mich.

Die fünfte Frage im Mai ist übrigens von Julius von Ruhrwohl inspiriert. Der hat sie nämlich neulich – offensichtlich nach einem Tag, den kein Mensch braucht – auf seinem Instagram, gestellt und ich fand sie ganz spannend… Also excuse my french…

5. Was machst du an einem Tag, der einfach nur für’n Arsch ist? Also, um dich aufzumuntern?

Chips, Netflix und/oder Instagram. Alternativ Vorgarten umgraben, da kommt immer wer vorbei, der dich zuquatscht und von der schlechten Laune ablenkt.

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